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„Änder-November“ – Woche 4 und Fazit

Der November ist vorbei. Das merkt man allein schon daran, dass seit heute wieder unablässig „Last Christmas“ die Radiostationen rauf und runter dudelt. Für mich ist somit auch der „Änder-November“ beendet und ich blicke daher nochmal zurück auf die letzte Woche und ziehe mein Fazit.

 

Die letzte Woche habe ich nochmal ordentlich Gas gegeben. Und das trotz Job. Meinen Urlaub hatte ich abgebrochen und bin seit dem 20.11. wieder ganz normal arbeiten gegangen. Es ist momentan einfach zu viel zu tun und meine Kollegin kann meine Aufgaben nur bedingt abfedern, weil sie in vielen Sachen nicht im Bilde ist und auch das Know-how oft nicht besitzt. Aber zurück zum Thema.

 

Bezüglich meiner Jobsuche komme ich in kleinen Schritten voran. Ich hatte letzte Woche noch zwei Gespräche – ein normales Vorstellungsgespräch vor Ort und ein Telefoninterview. Da warte ich jetzt auf Rückmeldung. Bezüglich einer anderen Stelle, die ich eigentlich schon in der Tasche gehabt hätte, kam leider eine 180-Grad-Wende: wir hatten uns mündlich schon auf die Vertragskonditionen geeinigt und die Personalerin hatte mir den Vertrag auch noch vor ihrem Urlaub zugeschickt. Blöd nur, dass die Konditionen darin nicht dem entsprachen, was wir abgesprochen hatten. Im Endeffekt hätte es für mich einen ziemlichen finanziellen Rückschritt bedeutet. Der Karriereleiter-Rückschritt selbst wäre für mich weniger schlimm gewesen. Aber beides zusammen? Kein gutes Gesamtpaket, dass ich so auch nicht akzeptieren wollte. Also habe ich den Vertrag wieder zurück geschickt mit der Bitte, man möge die Konditionen so ändern, wie wir es mündlich ausgehandelt hatten. Nachdem ich jetzt wochenlang nichts mehr gehört hatte (die Personalerin war drei Wochen in Urlaub), fand ich die Stelle Anfang der Woche einfach wieder neu ausgeschrieben. Keine Absage, keine Rückmeldung. Ein Ding der Unmöglichkeit! Aber wie gesagt: ich habe noch ein paar Eisen im Feuer und bin guter Dinge, dass sich die Jobsituation bald geklärt hat.

 

Das Thema „Abnehmen, Sport und gesunde Ernährung“ läuft weiterhin prima. Ja, zugegeben, ab und zu kommt der innere Schweinehund durch, der lieber auf der Couch sitzt als auf der Sportmatte herumturnt. Und ab und zu leg ich auch mal einen kleinen „Cheat-Day“ ein, wo der Mann und ich dann mal nicht gesund kochen, sondern mal eben schnell zum Burgerladen fahren. Sowas muss ja auch zwischendurch mal sein. Denn je mehr man sich selbst verbietet, umso mehr bekommt man dann Gelüste danach. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Meine Reithosen und natürlich auch meine normalen Hosen sitzen deutlich besser als noch zu Monatsbeginn. Ich fühle mich deutlich fitter. Anderthalb Minuten Plank? Wären vor vier Wochen noch undenkbar gewesen! Da war ich froh, dass ich grad mal 20 Sekunden geschafft habe. Momentan ist der Kalender ganz schön gut gefüllt. Mittlerweile habe ich zweimal die Woche Tanztraining, weil die Mädels und ich noch für einen anderen Auftritt üben. Dazu noch meine regelmäßigen Sporteinheiten zu Hause und natürlich die Reiterei. Funky habe ich ja trotz allem vier Tage die Woche, davon einmal pro Woche Reitstunde.

 

Quelle: nadianb/Shutterstock
Quelle: nadianb/Shutterstock

 

Hier tut sich auch langsam was, wenn auch in wirklich kleinen Schritten. Es ist definitiv Geduld gefragt. Und die passt manchmal nicht mit meinem Ehrgeiz zusammen. So erlebe ich also mal gute und mal schlechte Reittage. Vor allem, wenn Funky nicht gut drauf ist, merke ich, dass ich schnell ungeduldig werde und dann die Konzentration auf meinen Sitz flöten geht. Und dann gibt es wieder Tage, da läuft es ziemlich gut. Meistens ist das der Fall, wenn ich nicht Reitstunde habe, sondern wir einfach so für uns in der Halle trainieren. In den Reitstunden will ich immer alles so unbedingt richtig machen, denn man hat ja einen kritischen Zuschauer: den Trainer. Das ist aber dann eher kontraproduktiv. Zudem ist es in den Reitstunden schwer, Lösungs- und Arbeitsansätze vom Lehrgang mit einzubringen. Ich finde die Übungen, die mir Rolf Petruschke beim Lehrgang gezeigt hat, durchaus sinnvoll und möchte das eine oder andere auch gern in die Stunde integrieren. Das gestaltet sich nur leider etwas schwierig, weil der Trainingsansatz meines Trainers wieder etwas anders gelagert ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Trainer auch gar nicht wollen, dass man Ratschläge eines anderen Trainers annimmt und umsetzt. Das hatte ich früher mit Lord (bei einem anderen Trainer) auch schon. Kennt ihr das auch?

 

Ich hoffe, dass mein Verein bald wieder Sitzlongen-Stunden anbietet. Momentan gibt es  das wohl nicht, weil die Schulpferde durch die normalen Reitstunden schon gut ausgelastet sind. Aber es würde mir doch sehr helfen, Sitzlonge auf einem grottenbraven Schulpferd zu nehmen, wo ich mich wirklich ganz gezielt auf mich und meinen Sitz konzentrieren kann. Denn bei Funky ist das - wie schon erwähnt – so eine Sache: erstens lässt er sich unterm Reiter nicht gern ausbinden. Zweitens ist er auch gern mal schreckhaft und springt davon. Wenn man dann bspw. ohne Zügel und Bügel obendrauf sitzt – nicht so lustig! Ich zähle mich zwar schon eher zu den sattelfesten Reitern, aber man muss es ja auch nicht herausfordern.

 

Quelle: Rädlein
Quelle: Rädlein

 

Ganz nebenbei hat sich auch in meinem „Blogger-Leben“ was getan. Das ist mir heute erst beim Durchscrollen durch meine letzten Beiträge so richtig bewusst geworden. Konnte ich mich Anfang November erst darüber freuen, gerade mal die 300 Follower-Marke geknackt zu haben, zählt die Community per heute schon mehr als das Doppelte! Bislang sind mir auch nach meinem Gewinnspiel weniger Leute entfolgt, als ich gedacht hatte. Das zeigt mir, dass ich mit meinem Instagram Account auch auf dem richtigen Weg bin! Zudem hat mich auch die erste Kooperations-Anfrage erreicht. Ich fühle mich geehrt! Ich finde es toll, dass es Firmen gibt, die auch kleinen Bloggern wie mir eine solche Möglichkeit bieten. Ich werde nun prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist und falls ja, lasse ich euch natürlich wissen, wer und was es ist.

 

Zusammengefasst kann ich sagen: der „Änder-November“ hat mir viel Positives gebracht. Ich habe den Monat sehr bewusst erlebt und meine gesetzten Ziele haben sehr viel zu dieser bewussten Wahrnehmung beigetragen. Denn sie machen Fortschritte und Rückschläge messbar. Natürlich läuft es immer mal wieder anders als geplant. So ist das Leben halt. Wichtig ist nur, dass man seine Schlüsse und Konsequenzen daraus zieht und seine nächsten Schritte auf dem Weg zur Zielerreichung anpasst. Vor allem mit negativen Entwicklungen muss man umgehen lernen, damit man wieder auf Kurs kommt und nicht alles im Sand verläuft. Alles in allem bin ich schon stolz auf das, was ich in den vergangenen 30 Tagen erlebt und erreicht habe.

 

Ich werde natürlich auch weiter an meinen Baustellen arbeiten, denn es gibt noch viel zu erreichen! Denn nur, weil der November vorbei ist, heißt das ja noch lange nicht, dass ich mich jetzt wieder auf die faule Haut lege. Könnte ich – will ich aber nicht! Für die kommenden Monate habe ich auch schon wieder einiges vor. Ich habe jede Menge Ideen für neue Beiträge, sowohl hier bei mir als auch für den ehorses Blog. Unter anderem kommt in den nächsten Tagen das bereits angekündigte DIY online. Demnächst gibt es auch einen Bericht zu dem Huffestiger von Leovet. Und mein Blog feiert Anfang 2018 ersten Geburtstag! Ich überlege, das Layout etwas optisch zu verändern. Ich hole mir bereits Inspiration auf anderen Seiten, muss aber schauen, wie ich es für meine Seite umsetzen kann. Einfach so ein Layout abkupfern möchte ich

nicht. Es soll ja auch zu mir passen. Habt ihr Anregungen/Wünsche? Schreibt mir gern eure Ideen dazu.

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