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Reithelm-Dupes - diese drei preiswerten Lookalikes solltest du kennen

Wenn wir "Dupes" hören, denken die meisten von uns wahrscheinlich erstmal an Parfum, Designertaschen oder -pumps. Aber auch im Reitsport gibt es Lookalikes, die ihren teuren Vorbildern ziemlich ähnlich sehen, aber den oft strapazierten Reiter-Geldbeutel deutlich bei den Anschaffungskosten schonen. Ich zeige euch heute drei preiswerte Reithelm-Alternativen (und natürlich ihre "Vorbilder".)

 Foto: Philippe Oursel

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Ihr kennt es: Reithelme können ganz schön teuer sein. Ich hatte mir vor einiger Zeit spaßeshalber mal bei einem Hersteller ein Modell "konfiguriert" - und danach einmal kräftig geschluckt und meinen Entwurf ganz schnell wieder verworfen. Nein, das Ding hätte meinen Geldbeutel in das berühmte "Zwiebelleder" verwandelt. Muss es wirklich immer der teuere Marken-Helm sein?

 

Jetzt mal ehrlich: wer zu viel Geld übrig hat oder eh alles von Mama, Papa oder Freund/Ehemann gesponsert bekommt, dem sind die Neupreise wahrscheinlich egal. Da kann es dann auch schon gern der exklusive KEP- oder GPA-Helm für schlappe 800 € sein. Natürlich exklusiv designt und mit Glitzer und allerlei Schabernack. Doch auch "Otto-Normal-Reiter" muss nicht auf schicke Looks verzichten. Denn wie bei vielen anderen Dingen gilt auch bei Reithelmen: Sicherheit vor Aussehen. Klar, die oben genannten Helme sind schick, keine Frage. Bedenkt aber: Spätestens aber nach einem Sturz muss jeder Helm entsorgt werden, da der Schutz einfach nicht mehr garantiert werden kann. Selbst wenn man vielleicht äußerlich nichts sieht, kann das Material feine Haarrisse bekommen haben. Damit dann irgendwann nochmal zu stürzen ist fatal!

 

Ihr gebt mir sicher Recht, dass es bei einem 800 €-Helm dann doch ein wenig mehr schmerzt, ihn wegwerfen zu müssen. Und dass alle Helme im Handel sowieso ein hohes Mindestmaß an Sicherheit und die entsprechenden Standards dafür erfüllen müssen, um überhaupt verkauft werden zu dürfen, ist auch klar. So lässt sich der höhere Preis dann doch oft eher durch das viele Bling-bling, Konfigurations- und Personalisierungsmöglichkeiten und natürlich den Markennamen an sich rechtfertigen - mehr Schutz bieten diese Helme trotzdem nicht unbedingt.

 

Zum Glück ähneln sich ja viele Designs der Anbieter, sodass man zu vielen Markenhelmen auch günstige Alternativen im Handel findet. So kann man auch mit kleinem Geldbeutel den nötigen und wichtigen Kopfschutz erwerben und muss sich keinen Gebraucht-Helm kaufen - wovon ich sowieso dringend abrate! Ihr wisst nicht, was der Helm vorher schon alles "erlebt" hat, auch wenn er noch so gut aussieht und die Verkäufer ganz tolle Texte zusammenschreiben. Der Reithelm rettet im Notfall Leben, das sollte man mit Gebrauchtkauf-Aktionen lieber nicht aufs Spiel setzen.

 

Heute zeige ich euch also jeweils einen Marken-Helm und seine etwas günstigere Alternative. Alle diese Modelle kann ich euch uneingeschränkt empfehlen, entweder habe ich sie selbst schon im Schrank (gehabt) oder zumindest schon ein- oder mehrmals im Laden anprobiert. 

 

1. Samshield vs. HKM


Der Reithelm "Miss Shield" von Samshield ist definitiv ein Hingucker! Das etwas längere Visier bietet einen verbesserten Schutz für das Nasenbein im Fall eines Sturzes, außerdem blendet damit die Sonne weniger beim Reiten. Mit Neupreisen ab 350 € aufwärts  - nach oben durch die Möglichkeit der Komplett-Konfiguration mit Strass usw. sind preislich keine Grenzen gesetzt - ist Samshield jedoch nicht unbedingt für jeden erschwinglich.

 

Das Modell "Lady Shield" von HKM sieht dem Samshield Helm zum Verwechseln ähnlich. Auch dieser Helm hat ein längeres und breiteres Visier. Insgesamt 6 Varianten stehen farblich zur Auswahl, da ist für jeden was dabei. Mit einer Preisspanne von 65 - 80 € je nach Modell bietet HKM hier ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.

 

2. UVEX vs. Fair Play


Der "Suxxeed Glamour" von UVEX erfreut sich in der Reiterwelt großer Beliebtheit, denn er bietet optisch Eleganz und Understatement zugleich. Mit seinem glitzernden Mittel-Inlay ist er dabei nicht nur etwas für die jungen Reiterinnen. Mit Preisen zwischen ca. 250 € und 350 € liegt er dabei in etwa im mittleren Preissegment.

 

Eine preisgünstige Alternative stellt das neue Modell "Comfort Jewel" von USG dar. Auch dieser Helm kommt mit einem glitzernden Mittel-Inlay. Obwohl er für schon rund 130 € im Handel zu bekommen ist, bietet der dennoch ausreichend Schutz für den Reiterkopf. Einziges Manko: es gibt ihn "nur" in zwei Farben.

 

3. Charles Owen vs. Kavalkade


Klassische Samtkappen wie den "Hampton Hat" von Charles Owen sieht man aktuell nur noch selten im Parcours oder Viereck. Dennoch gibt es Liebhaber (wie mich zum Beispiel), die auch den traditionellen Look mögen und deswegen auch gern solche Helme zum alltäglichen Training, zum Ausreiten oder auch auf dem Turnier tragen. Zum klassischen Jagd-Look zum Beispiel gehört meiner Meinung nach sowieso immer eine Samtkappe. Auch der "Hampton Hat" liegt mit einem Kaufpreis von rund 200 € im mittleren Preissegment.

 

Etwas günstiger ist der "Elegant" Reithelm von Kavalkade zu bekommen. Er sieht dem Helm von Charles Owen zum Verwechseln ähnlich, liegt preislich jedoch bei unter 100 €. Wer ihn haben will, muss allerdings schnell sein: aktuell gibt es nur noch vereinzelt Restmodelle bei Online-Händlern, da der Helm derzeit nicht mehr von Kavalkade produziert wird.

 

Welcher Helm ist euer Favorit? Kennt ihr noch mehr Modelle und preiswerte Alternativen dazu? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

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