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Willkommen 2019 – neues Jahr, neue Ziele + meine Tipps für eure Zielsetzungen

Da ist es nun: Das Jahr 2019. 365 neue Tage, 365 neue Möglichkeiten, die vor uns liegen. Naja, ok, heute eigentlich „nur noch“ 356. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet? Gefühlt war gestern noch Neujahr und nun bin ich schon wieder die ersten Tage im Büro. Wie schon im vergangenen Jahr habe ich mir auch für 2019 Gedanken gemacht, wo die Reise hingehen soll und was meine Ziele sein werden.

 

Ohne Zielsetzung geht es als Blogger einfach nicht. Es gibt so viel zu tun und man braucht einen guten Überblick, um auch wirklich alles zu schaffen und nichts zu vergessen. Beiträge wollen geschrieben, Fotos geschossen, Events besucht und nachbereitet werden und und und. Mein „partner in crime“ ist da wieder mein gutes altes „schlaues Buch“, welches ich akribisch führe und überall mit mir rumschleppe. Hier wird alles niedergeschrieben, was wichtig ist: von Terminen über To-Dos bis hin zu neuen Blogideen. Und natürlich auch meine Ziele. Man möchte seinen Erfolg und sein Vorankommen schließlich irgendwo messbar machen.

 

Im letzten Jahr hat mein Blogbusiness deutlich Fahrt aufgenommen und das möchte ich nun kontinuierlich ausbauen. Auf jeden Fall möchte ich meinen Blog noch bekannter machen. Auch wenn manche behaupten, Blogs wären tot und man müsse am besten nur noch Social Media machen. Ich sehe das nämlich anders. Social Media benutzt jeder (ja, auch Dieter's Omma) und die Konkurrenz für Blogger (oder die, die es sein wollen) wächst von Tag zu Tag. Also werde ich Social Media verstärkt zur Promo nutzen und mich was Inhalte betrifft wieder vermehrt auf den Blog konzentrieren. Insofern möchte ich hier die Aktivitäten etwas ausbauen und denke auch über die Nutzung anderer Plattformen zur Verbreitung meines Blogs nach. Ich habe diesbezüglich schon Konkretes im Auge und werde nun nach und nach die Dinge angehen.

 

Ziel ist es auf jeden Fall, regelmäßiger Beiträge auf dem Blog zu veröffentlichen, denn Content ist nun mal König und ohne Inhalte haben Leser eben auch keinen Anreiz, regelmäßig vorbeizuschauen. Um hier den Überblick zu behalten, habe ich mir in mein „schlaues Buch“ die Kategorie „Blog“ aufgenommen. Hier habe ich Monatsübersichten erstellt und kann damit Events, Blogbeiträge und dergleichen grob vorplanen. Das hilft ungemein, denn man sieht auf einen Blick, was im jeweiligen Monat ansteht. Alle wichtigen Events sind bereits eingetragen, zumindest die, welche ich gern besuchen möchte. Ob es anzahlmäßig wieder so viele wie letztes Jahr werden oder mehr oder weniger, hängt natürlich auch ein Stück weit von meinen anderen Terminen ab. Meine genauen Ziele möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

 

Was den Reitsport anbelangt möchte ich auf jeden Fall noch weiter mit Xeron zusammenwachsen. Konkretes Ziel ist, dieses Jahr beim Heimturnier eine A-Dressur mitzureiten und vielleicht sogar eine Platzierung ergattern. Wobei die Platzierung erstmal im Hintergrund steht. Da Xeron bislang noch nie auf einem Turnier war, steht das saubere Durchreiten der Prüfung und der Gehorsam im Fokus. Er soll sich ja an das Turniergeschehen gewöhnen und Spaß daran haben. Wir haben auf jeden Fall noch einiges zu tun, denn mit dem aktuellen Trainingszustand würde ich freiwillig noch nicht starten.

 

Was sind eure Ziele für dieses Jahr? Schreibt es in die Kommentare!

 

 

 

Meine Tipps zur Zielsetzung (und -erreichung) für Privatleben und Business

 

 

 

1. Definiere klare Ziele: Was möchte ich bis wann erreicht haben? Dafür lohnt ein Blick in die Vergangenheit: Was habe ich bisher erreicht? Wie soll das Ergebnis/der Erfolg dieses Jahr aussehen? Bis zu welchem Zeitpunkt will ich mein Ziel erreicht haben? Nutze hierfür die SMART-Methode.

 

2. Plane konkrete Teilschritte: Oft kennt man sein Ziel und auch die groben Schritte, aber oft sieht man dann einen riesigen Berg Arbeit vor sich und weiß nicht wo man zuerst hingreifen soll. Unterteile daher Ziele in Teilschritte bzw. „Arbeitspäckchen“. So macht man es sich leichter. Denke an den Straßenkehrer in „Momo“: der sieht nicht die ganze Straße vor sich, sondern Pflasterstein für Pflasterstein. So bleibt er motiviert und kommt Schritt für Schritt seinem Ziel näher. Es ist dadurch auch leichter zu kontrollieren, ob du deine gesteckten Meilensteine und auch die zeitliche Planung einhältst.

 

3. Schiebe nicht auf: Was du heute kannst besorgen… Vermeide es, die nötigen Sachen auf dem Weg zur Zielerreichung vor Dir herzuschieben. Denn diese Welle der Arbeit türmt sich mit der Zeit immer mehr auf. So erreicht man seine Ziele nie. Also: bekämpfe den inneren Schweinehund und get (sh)it done!

 

4. Erledige die Wesentlichen Dinge zuerst: Gern verzetteln wir uns in Details und kommen vom Hunderstel ins Tausendstel, weil uns auf dem Weg zur Zielerreichung noch dieses und jenes einfällt. Stopp! Finde heraus, was die wirklich wesentlichen und wichtigen Dinge sind und gehe diese zuerst an. Feinarbeit kann man hinterher immer noch machen.

 

5. Bleib fokussiert: Halte immer vor Augen, was du erreichen willst und formuliere konkrete Erfolge. Du kannst dir deine Ziele beispielsweise auch aufschreiben und als Post-it an den Badezimmerspiegel kleben (oder, wenn es was mit Pferden zu tun hat, auch gern auf die Innenseite der Spindtür). Damit bleibst du motiviert und kannst Kraft für die nötigen To-Dos schöpfen.

 

6. Such dir Hilfe von anderen: Viele von uns (und da muss ich mir selbst auch an die Nase fassen) wollen immer alles allein schaffen. Das funktioniert aber nur eine Zeit lang. Irgendwann kommt jeder an einen Punkt, wo er Hilfe, neue Ideen oder vielleicht auch mal eine andere Sichtweise braucht. Es ist überhaupt nicht schlimm oder ein Zeichen von Schwäche, nach Hilfe zu fragen. Ganz im Gegenteil! Es ist wichtig, um weiterzukommen. Mal ehrlich, was soll außer einem „Nein“ schon Schlimmes passieren?

 

7. BLEIB. AM. BALL.: Jeder kennt es von irgendwo her: Man ist gerade „voll im Flow“ und plötzlich tauchen sie auf, die Stolpersteine. Das kann in Form von Kritik oder doofen Sprüchen sein, Selbstblockade oder vielen anderen Faktoren von außen. Auf dem Weg zur Zielerreichung kommt man früher oder später (einmal oder immer mal wieder) an den Punkt, wo man am liebsten hinschmeißen will. Jetzt bloß nicht aufgeben! Mach dir immer wieder klar, warum du dieses Ziel verfolgst und bleib überzeugt davon. Ohne Fleiß kein Preis. Es kostet Zeit, Arbeit, Herzblut und oft genug auch Geld. Umso mehr kannst du dich freuen und Stolz sein, wenn du schließlich erreichst, was du möchtest.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    www.equusdomesticus.de (Mittwoch, 09 Januar 2019 21:22)

    Hey, du hast dir auch eine eigene Domain gesichert!� Sogar selbst gehostet? Den Schritt weg von Wordpress habe ich noch nicht gemacht, kommt eines Tages vermutlich noch.☺️

  • #2

    Julia (Mittwoch, 09 Januar 2019 21:57)

    @equus.domesticus
    Hehe, gut erkannt, meine Liebe! Ja, ich habe nun endlich eine eigene Domain. Das Hosting läuft bequem über Jimdo. Ich kann mich daher auf die „wesentlichen Dinge“ konzentrieren. �